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mit
unseren aktuellen ID-News geben wir Ihnen einen kleinen
Vorgeschmack auf unsere diesjährigen Highlights der Hannover
Messe 2010. Im Mittelpunkt der ID-News steht der Rückblick auf
unsere Veranstaltung in der Münchener Allianz-Arena „Effizienz
in der frühen Phase der Produktentwicklung“ am 11.3.2010.
Schließlich möchten wir Sie noch auf einen neuen Artikel
„Systems-Engineering
in der frühen Phase der Produktentwicklung“ hinweisen, der in
der April-Ausgabe des CAD-CAM Reports im Hoppenstedt Verlag
erscheint.
Wir
wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns auch sehr
über Anregungen oder Fragen
zu „ID-News“.
Ihr ID-Consult Team
ID-Consult
auf der Hannover Messe 2010 - Halle 17 (Digital Factory),
VDMA-Stand D50
Mit der neuen METUS-Version
5.0 stellen wir die Weichen für eine weitere
Effizienzsteigerung in der Produktentwicklung:
-
Vollintegrierte
Nutzung von METUS in Siemens PLM Teamcenter
-
Kennzahlenbasierte
Optimierung von Produkten und modularen
Plattformen
-
Konfigurationswissen
bereits in der Konzeptionsphase dokumentieren und Zeit und
Geld bei der Definition von Konfigurationsregeln in
Produktkonfiguratoren sparen.
Wir
freuen uns, Sie als Besucher auf unserem Messestand zu
begrüßen. Für feste
Termine bitten wir um rechtzeitige Vereinbarung.
ID-Consult
auf der Hannover Messe 2010
Rückblick unserer Veranstaltung in der
Allianz-Arena "Effizienz in der frühen Phase der
Produktentwicklung", 11.3.2010
Das Thema
„Effizienz in der frühen Phase der Produktentwicklung“ hat für
viele Unternehmen eine hohe Bedeutung. Das spiegelt sich in
dem überdurchschnittlichen Interesse an der Veranstaltung in
der Allianz-Arena wider. Die rd. 70 Teilnehmer kamen aus
den unterschiedlichsten
Branchen - aus Großunternehmen und aus
mittelständischen Betrieben. ID-Consult, Siemens PLM Software
und das ikt (Institut für allgemeine Konstruktionstechnik) an
der RWTH Aachen bedanken sich noch einmal herzlich bei
unseren Besuchern. Über die vielen positiven Rückmeldungen
haben wir uns sehr gefreut.
Um auch den
Lesern der ID-News einen Eindruck über die Veranstaltung zu
geben, haben wir nachfolgend die Schwerpunkte der einzelnen
Vorträge zusammengestellt.
Die frühe Phase
der Produktentwicklung — Design to Customer, Prof. Dr.-Ing.
Jörg Feldhusen, Direktor des Lehrstuhls und ikt des
Maschinenbaus, RWTH Aachen
In seinem
Eröffnungsbeitrag wies Prof. Dr. Feldhusen besonders darauf
hin, dass bereits in der frühen Phase der Produktentwicklung
der Grundstein für Wettbewerbsvorteile gelegt wird, indem die
Stückkosten von Beginn an auf ein niedrigeres Niveau gelegt
werden. In der frühen Phase heißt es, die Komplexität so zu
managen, dass später bei der Detailkonstruktion der Charakter
der Arbeit von „Denkarbeit in Routinearbeit“ gedreht werden
kann. Mit der Vision einer Produkt-DNA als Träger für ein
integriertes Wissensmanagement unterstrich Prof. Feldhusen
besonders das Zusammenspiel von statischem und dynamischem
Ansatz in der frühen Phase der Produktentwicklung.
Entwicklung
einer innovativen Großbrief-Sortieranlage, Frank Ehnert,
Leiter Konstruktion, Industry Sector Mobility Division
Infrastructure Logistics, Siemens AG
Herr Ehnert
stellte ein Projekt zur Entwicklung einer innovativen
Großbrief-Sortieranlage vor. Das Beispiel beeindruckte allein
schon durch die Komplexität des Produktes. Die Anwendung
des Variantentreiberkonzepts war für den
Projekterfolg von entscheidender Bedeutung. So gelang es, die
Varianz zu reduzieren und damit auch „neutrale“
Standardmodule zu definieren. Diese Standardmodule
konnten dadurch frühzeitig auskonstruiert bzw. bei
Fremdvergabe frühzeitig mit den Lieferanten abgesprochen und
beauftragt werden. Herr Ehnert stellte auch das Konzept der
Funktionsbausteine heraus. Funktionsbausteine fungieren als
Verbindungsglied zwischen den Anforderungen und der
Produktstruktur und sind eine große Hilfe bei der
Strukturierung und Dokumentation von Wissen. Abschließend
betonte er die Vorteile der Nutzung von METUS als
Entwicklungswerkzeug. Kernpunkte waren dabei die Schaffung von
Transparenz, die Möglichkeiten zur Produktoptimierung,
die Nutzung des Modularisierungskonzepts sowie
die geschaffene Basis für
die Prozessoptimierung.
Produktarchitekturgestaltung
als Hebel zur Effizienzsteigerung, Dr. Gerhard Tretow und Dr.
Jan Göpfert, ID-Consult GmbH
In der frühen
Phase der Produktentwicklung werden 80% der künftigen
Produktkosten festgelegt. Als Lösungsansatz hat sich die
METUS-Methodik und die gleichnamige Software in vielen
Kundenprojekten bewährt. Dr. Göpfert
erläuterte in seinem Vortrag die sieben Schritte zur
Konzeption und Optimierung variantenreiche Produkte und
modulare Produktplattformen. Anschließend stellte Dr. Gerhard
Tretow eine weitere Ausbaustufe der Methodik vor, bei der
kennzahlenbasiert die Effekte der Optimierungen wie z.B.
Funktionsoptimierung, Modularisierung, Standardisierung,
Varianzoptimierung und Target Costing, mit Kennzahlen direkt
in METUS abgebildet werden können.
PLM als
Schlüsselfaktor: Von der Idee zum fertigen Produkt, Jürgen
Schnorr, Director Business Development, Siemens PLM Software
GmbH
Siemens PLM
Software supports companies to achieve product success in an
increasingly complex environment. Jürgen Schnorr introduced
Product lifecycle management as an integrated,
information-driven approach to all aspects of a product’s life
-- from its design inception through its manufacture,
deployment and maintenance, culminating in its removal from
service and final disposal. Siemens PLM provides with NX for
Digital Product Development, Tecnomatix for Digital
Manufacturing, Teamcenter for Digital Lifecycle Management the
leading PLM Platform. During his presentation Jürgen Schnorr
demonstrated some impressing examples how the power of
visualization, process integration across departments or
digital mock ups are enabling technologies to help companies
achieve product success in today’s business
environment.
Erfolgsfaktor
Produktkonzept! Erfahrungen aus der Entwicklung einer neuen
Wäschetrocknerplattform,
Uwe-Jens Krausch, Projektleiter Produktbereich Wäschepflege,
Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH
Herr Krausch,
Projektleiter im Produktbereich Wäschepflege der Bosch und
Siemens Hausgeräte GmbH, stellte ein Projekt zur Entwicklung
einer neuen Wäschetrockner-Plattform vor. Ziele des Projekts
waren die Entwicklung einer zukunftssicheren Plattform mit
innovativen Features, die Erreichung einer hohen Vertriebs-
und Kundenakzeptanz, die Senkung der Herstellkosten gegenüber
dem Vorgängermodell und die Realisierung einer kurzen
Entwicklungszeit. Für die Erreichung dieser ehrgeizigen
Zielsetzungen waren nachfolgend aufgeführten methodischen
Bausteine der METUS-Methode und Software besonders hilfreich.
Der klare Modularisierungsansatz, die konsequente
Differenzierung in Standard- und Variantenteile, das Target
Costing, die Nachvollziehbarkeit und Visualisierung der
Funktionserfüllung, das Mapping von Funktionen auf Komponenten
und nicht zuletzt die Anwendung einer funktionsorientierten
Teamstruktur. Die übersichtliche und transparente
Visualisierung des Produktkonzeptes war eine gute Basis für
die Gespräche mit Entwicklung,
Produktmanagement, Einkauf, Logistik, Fabrik und den
Lieferanten. Auch die bereichsübergreifende Kommunikation
konnte wesentlich intensiviert werden. Besonders stellte Herrn
Krausch die Möglichkeit zur Bewertung alternativer Konzepte
heraus. Damit gelangte das Projektteam zu systematischen und
nachvollziehbaren Konzeptentscheidungen.
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