Integrale Bestandteile von Design-to-Cost sind im Rahmen des Target Costings die Definition von Ziel-Kosten und ein Ziel-Kosten-Controlling. Ein ausgefeiltes Target Costing nutzt spezifische methodische Ansätze zur Aufteilung der Ziel-Kosten auf organisatorisch verankerte Funktionsmodule.
Die Erreichung der Ziel-Kosten entscheidet sich ausschließlich in der frühen Phase der Entwicklung. Genutzt werden alle Hebel, um optimierte modulare Produktarchitekturen zu konzipieren. Von der der stringenten Ausrichtung der Produktanforderungen an die Zielmärkte, der Funktionsoptimierung, dem Einsatz von Konzeptwettbewerben mit Lieferanten, der Vermeidung von „Over-Engineering“ bis zur konsequenten Standardisierung und Modularisierung werden alle geeigneten Optimierungsansätze genutzt.
Das Ergebnis von Design-to-Cost kann sich sehen lassen. in Kundenprojekten konnten die Herstellkosten um mehr als 30% reduziert werden. Durch die konsequente Mehrfachverwendung von Modulen, Baugruppen und Bauteilen wurde für Nischenprodukte sogar eine Reduzierung der Herstellkosten um mehr als 50% erreicht.




