Produkte konfigurieren:
Hochflexibel am Markt und varianzoptimiert nach innen.

Produkte konfigurieren:
Hochflexibel am Markt und varianzoptimiert nach innen.

Produkte konfigurieren
mit kundenspezifischen Umfängen

  • Mischformen aus konfigurierbaren und kundenspezifischen Anteilen sind die Norm im Maschinen- und Anlagenbau
  • Aufträge mit konfigurierbaren Umfängen in schnellen und vereinfachten Abläufen abbilden
  • Kundenspezifische Umfänge schnell und sicher bewerten, Wiederverwendungskonzepte nutzen

 

Configure-to-Order Engineer-to-Order Konfigurierbare Produkte
AuftragsabwicklungProduktentwicklung

Produkte konfigurieren:
So geht‘s

Mit METUS lassen sich konfigurierbare Produktportfolios aufbauen, mit denen auch individuelle Kundenwünsche bedient werden können. Das heisst:

  • Konfigurierbare und kundenspezifische Auftragsumfänge werden in einer gemeinsam gepflegten Produktarchitektur abgebildet
  • Schnellere und genauere Auftragsabwicklung durch frühe Weichenstellung für verschiedene Auftragstypen wird möglich (umfangreiche Auftragsklärung nur für "Custom-Shop" Aufträge)
  • Präzise Bewertung kundenspezifischer Umfänge mit Umsetzungsalternativen (z.B. Delta-Engineering, Überdimensionierung)
  • Optimierte Produktstrukturen dienen als Input für Produktkonfiguratoren und die Abwicklung konfigurierbarer Auftragsumfänge

Der METUS-Lösungsansatz setzt auf der Verknüpfung von Markt und Produkt auf. Das Portfolio wird nach vollständig konfigurierbaren, weitgehend konfigurierbaren und Aufträge mit größeren kundenspezifischen Umfängen segmentiert.

Konfigurierbare Produkte, die sowohl bekannte konfigurierbare Elemente, als auch (noch unbekannte) kundenspezifische Elemente enthalten, entstehen so in einer durchgängigen, transparenten und von allen Stakeholdern getragenen Produktarchitektur.

FAQs

Ersetzt die METUS Software einen Konfigurator?

Nein. Mit METUS kann aber der optimale Variantenrahmen bestimmt werden, weil Varianz und Modulstrategie in METUS immer im Kontext des Marktes stattfinden und nicht isoliert. Dieser Variantenrahmen ist dann die Eingangsgröße für einen Konfigurator.

Dieses Vorgehen ist besonders für Unternehmen wichtig, die über ein großes Produktportfolio verfügen. Nicht alle möglichen Kombinationen von Elementen sollen hier kombinierbar und konfigurierbar sein. Der "gewünschte" Konfigurationsraum kann vor dem Einsatz des Konfigurators mit Blick auf die betriebswirtschaftlichen Parameter gut in METUS ermittelt werden.

Wir nutzen bereits einen Produktkonfigurator. Wieso brauchen wir dann noch METUS?

Hier gibt es eine gute, aber lange Antwort:

Weithin konfigurierbare Produkte sind ein erstrebenswertes Ziel, um Profitabilität und Geschwindigkeit in den Angebotsprozessen zu steigern. Der praktische Nutzen durch den Einsatz von Produktkonfiguratoren ist jedoch oft mäßig. Warum? Wir sehen drei Gründe:

  1. Unzureichende Einbindung in die Wertschöpfung: Die Personen, die mit der Befüllung des Konfigurators und seiner Logik betraut sind, sind nicht hinreichend in Vertrieb und Produktmanagement integriert;
  2. Hohe Implementierungs- und Pflegeaufwände: Die mit hohem Aufwand in den Konfigurator eingepflegten Daten spiegeln nicht den aktuellen Stand des Produktportfolios wider;
  3. Tatsächlicher Geschäftsprozess wird nur unzureichend abgebildet: Bei Aufträgen mit kundenspezifischen Umfängen werden die Funktionen des Konfigurators vom Vertrieb umgangen - etwa, indem Freitextfelder für die Beschreibung funktionale Spezifikationen genutzt werden.
Bei uns ist jeder Auftrag anders. Wie soll man da konfigurieren?

Erfolgsfaktor des Maschinenbaus ist die Fähigkeit, kundenspezifische Produkte anzubieten. Bei näherer Betrachtung stellt man jedoch fest, dass ein erheblicher Zeil der Aufträge zumindest teilweise aus Modulen konfigurierbar wäre. Unsere Projekte zeigen, dass dies in der Regel für mindestens für die Hälfte aller Aufträge gelten würde - wäre man denn in der Lage, diese 50% zu identifizieren.

Einfach gesagt: Jeder Auftrag mag ein Unikat sein, er besteht aber meist aus Elementen, die zumindest zum Teil mit einer Modulstrategie dargestellt werden können.

Wie das geht, zeigt das White Paper Produkterfolg Maschinenbau. Es steht zum Download hier zur Verfügung:

Mehr Info hierzu

ERP- und PLM-System, Konfigurator - und auch noch METUS: Ergibt das nicht einen Datensalat?

Die traurige Wahrheit ist: Diesen Datensalat gibt es bereits ohne METUS.

Das liegt unserer Erfahrung nach daran, dass speziell die Systeme für die Produktkonfiguration in vielen Fällen nicht gut in die Abläufe eingebunden sind. Nach kurzer Zeit spiegeln dann die Strukturen im Produktkonfigurator nicht mehr den Stand der Dinge wider.

Die Produktarchitektur, wie sie in METUS abgebildet wird, stellt die DNA des Produkts dar. Das ist so, weil die Verbindung von Markt und Produkt den Kern des Modells darstellt. Wenn sich die Systeme der Produktentwicklung und die Systeme für die Produktkonfiguration also daraus bedienen, entstehen Produkte auf der Grundlage der gleichen DNA.

Zu welchen Konfiguratoren gibt es Schnittstellen?

Die in METUS erzeugten und optimierten Produktstrukturen werden im Regelfall in anderen Systemen weiterverwendet, daher gibt es zahlreiche Integrationsmöglichkeiten.

"Fest eingebaut" in METUS sind bereits Schnittstellen zu Siemens TeamCenter, ConfigIt und CAS Software. Über die Schnittstellentechnologie von XPLM können zahlreiche andere Systeme angesprochen werden.

Wie können kundenspezifische Umfänge in einer Produktarchitektur abgebildet werden?

Das ist eigentlich ein Widerspruch in sich, denn die Anforderungen eines Kunden sind im Vornherein nicht bekannt. Allerdings kann man Produktarchitekturen geschickt aufbauen und an Stellen, wo kundenspezifische Umfänge möglich sein sollen, entsprechende Platzhalter in der Produktstruktur setzen.

Auf dieser Grundlage lassen sich dann bei einer Kundenanfrage schnell ähnliche und bereits vorhandene Elemente für die Umsetzung einer individuellen Anforderung umsetzen (z.B. Delta-Engineering, Wiederverwendung überdimensionierter bestehender Bauteile).

„Dank der METUS Methodik und Software können wir die Komplexität
unsere Entwicklungsprojekte heute besser beherrschen.“

Stefan List,  Airbus Operations GmbH
Head of Cabin Innovation Strategy & Concepts, Cabin Innovation & Design

"Der Kundennutzen steigt durch Kostenvorteile bei gleichbleibender Flexibilität, der Wiederverwendungsgrad kann deutlich gesteigert werden."

Dr. Jens Matthiak*
thyssenkrupp Industrial Solutions

*zit. "Mehr als copy und Paste", in: Process 02-2018
 

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