Produkterfolg im automobilen Paradigmenwandel

Produkterfolg im automobilen Paradigmenwandel

Automobilzulieferer: Neue Fähigkeiten für neue Aufgaben

  • Anforderungen gemeinsam gestalten und vergleichbar machen durch funktionsorientiertes Arbeiten
  • Interne und externe Stakeholder in Wertschöpfung und Entwicklung kontinuierlich abstimmen
  • Modularisierung nutzen und Produktstrukturen für Wiederverwendung optimieren
  • Zunehmende Systemkomplexität mit Partnernetzwerken und optimierten Systemarchitekturen beherrschen
  • IT-Silos öffnen und Produktentscheidungen mit einem System of Innovation früh und genau treffen
  • Auf Portfolioebene Plattformen definieren und Entwicklungsaufwände über Produktlinien hinweg nutzen

 

Automobilindustrie Tier-1 Zulieferer Anforderungsmanagement

So gelingt Automobilzulieferern der künftige Produkterfolg

Die Zulieferer der Automobilhersteller wandeln ihr Selbstverständnis vom Lieferanten von Komponenten hin zum Systemanbieter als Partner der OEMs für die Beherrschung komplexer Fahrzeugtechnologien. Tier-1 Zulieferer werden zusehens zu Systemlieferanten und Systemintegratoren. Damit einher gehen müssen Fähigkeiten in drei Bereichen:

  • Produkte: Produktentscheidungen müssen in Abstimmung mit Kunden, internen Stakeholdern und eigenen Zulieferern sicher bewertet und frühzeitig getroffen werden. Für die unterschiedlichen Perspektiven ist es nötig, eine gemeinsame „Sprache“ zu entwickeln, mit der alle Beteiligten das künftige Produkt eindeutig und vollständig beschreiben können. Hierbei bietet sich die Funktionsstruktur des Produkts als gemeinsamer Nenner an. 
  • Abläufe: Zulieferer befinden sich in einer Position zwischen ihren Kunden, den OEMs, und einer eigenen Lieferantenkette. In Richtung der Fahrzeughersteller gilt es, die zunehmende Systemkomplexität in klar verständlichen Anforderungen abzubilden; in Richtung der eigenen, ebenfalls zunehmend komplexer werdenden Partnernetzwerke gilt es, spezialisiertes Knowhow – etwa in der Elektronik- und Softwareentwicklung – geschickt in die eigenen Abläufe einzubinden
  • Strategie: Mit zunehmender Komplexität der angebotenen Systeme und der Komplexität der Interaktion mit anderen Systemen des Fahrzeugs steigen gleichzeitig die Risiken. Produkt- und Portfolioentscheidungen müssen zu einem frühen Zeitpunkt treffsicher sein, die Balance zwischen bestehenden und neuen Technologien, aber auch die Entscheidung für Partnerschaften müssen in Kenntnis aller Abhängigkeiten getroffen werden.

Wo ansetzen? Antwort: Beim Produkt. Das Produkt mit seiner Architektur, von der lösungsneutralen Funktionsstruktur bis zu seinen Komponenten und Modulen, bildet für die Disziplinen der Wertschöpfung und die Domänen der Produktentwicklung eine zentrale Nabe für die gemeinsame Abstimmung und einen Verteilerknoten für die Produktentscheidungen in den Disziplinen und Domänen.

Funktionsstruktur als Ankerpunkt für Markt- und Produktsicht

Die Verbindung der Marktsicht mit ihren Anforderungen und den Perspektiven von Entwicklung, Einkauf und Fertigung gelingt über die Funktionsstruktur.

Das sind weitere Anwendungsbereiche und Lösungen: